Duplexsonographie & Carotis Doppler in Regensburg – Präzise Vorsorge für Ihre Gefäßgesundheit

 

Schlaganfall-Risiko minimieren – Engstellen der Halsschlagader frühzeitig erkennen

Die Identifikation von atherosklerotischen Veränderungen der hirnversorgenden Gefäße ist eine zentrale Säule der modernen Präventivmedizin. In Deutschland sind schätzungsweise eine Million Menschen von einer Carotisstenose betroffen, die oft lange Zeit unbemerkt bleibt. Da etwa 15 bis 20 Prozent aller ischämischen Schlaganfälle unmittelbar auf Stenosen oder Verschlüsse der Arteria Carotis zurückzuführen sind, gewinnt die Doppleruntersuchung zunehmend an Bedeutung. In unserer Praxis in Regensburg nutzen wir hochmoderne Ultraschallgeräte, um den Zustand Ihrer Halsschlagader präzise zu beurteilen – sicher, schmerzfrei und ohne jede Strahlenbelastung.

Was ist ein Carotis Doppler (Duplexsonographie)?

Die Carotis-Duplexsonographie (umgangssprachlich als „Carotis Doppler“ bezeichnet) ist ein spezialisierter Halsschlagader-Ultraschall. Bei dieser Doppleruntersuchung kombinieren wir zwei Verfahren:

  • B-Bild-Sonographie: Erzeugt ein zweidimensionales Bild der Anatomie, um die Gefäßwanddicke (Intima-Media-Dicke) und mögliche Ablagerungen der Halsschlagader (Plaques) sichtbar zu machen.
  • Dopplersonographie: Erlaubt die dynamische Darstellung des Blutflusses. Mittels der Doppler-Ultraschalluntersuchung messen wir die Strömungsgeschwindigkeit, um funktionell relevante Verengungen exakt zu quantifizieren.

Diese Kombination nennen wir in der Fachsprache Carotis Duplex (FKDS – farbkodierte Duplexsonographie), da sie Gewebedarstellung und Blutflussmessung in einem Bild vereint.

 

Wann ist eine Untersuchung der Halsschlagader sinnvoll?

Eine Halsschlagaderuntersuchung dient der Früherkennung einer Carotissklerose (Verkalkung). Wir empfehlen diesen Test an der Halsschlagader insbesondere bei:

  • Risikofaktoren: Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Rauchen oder erhöhte Cholesterinwerte.
  • Alter: Personen über 50 Jahre mit mindestens zwei Risikofaktoren.
  • Symptome bei Arteriosklerose: Wenn bereits eine koronare Herzkrankheit oder die Schaufensterkrankheit vorliegt.
  • Warnzeichen: Kurzzeitige Sprachstörungen, Schwindel oder vorübergehende Sehstörungen (Amaurosis fugax) – dies können Anzeichen sein, dass die Halsschlagader verstopft ist.
  • Vorsorge: Zur allgemeinen Abschätzung des individuellen Schlaganfallrisikos.

Wichtig: Verkalkungen verursachen in der Regel keine direkten Schmerzen der Halsschlagadern. Eine Halsschlagaderverkalkung verläuft meist schleichend und schmerzlos, weshalb der Ultraschall das einzige sichere Nachweisverfahren ist.

 

Ablauf und Durchführung der Doppleruntersuchung

Die Duplexsonographie ist für Sie unkompliziert. Bei der Untersuchung der Halsschlagader liegen Sie entspannt auf dem Rücken. Der Arzt trägt ein Gel auf den Hals auf und führt den Ultraschallkopf entlang der Halsarterien. Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 30 Minuten. Dabei werden die Carotiden (linke und rechte Seite) sowie die Wirbelarterien (A. vertebralis) gründlich inspiziert. Wir führen eine exakte Halsschlagadermessung durch, um den Stenosegrad nach den international anerkannten NASCET-Kriterien zu bestimmen.

 

Behandlung einer Carotisstenose

Sollten wir eine Verkalkung der Halsschlagader oder eine relevante Einengung feststellen, besprechen wir mit Ihnen die weiteren Schritte. Oft genügt eine medikamentöse Einstellung (z. B. cholesterinsenkende Maßnahmen oder leichte Blutverdünnung). Bei hochgradigen Verengungen kann eine Operation der Halsschlagader (Thrombendarteriektomie) oder ein Stent notwendig sein. Die Frage „Wie gefährlich ist eine Halsschlagader-OP?“ lässt sich heute beruhigend beantworten: In spezialisierten Zentren ist die Komplikationsrate sehr gering und das Verfahren dient dem langfristigen Schutz vor einem Schlaganfall.

 

Ihre Vorteile in unserer Praxis

  • Modernste Ultraschalltechnik (hochfrequente farbkodierte Duplexsonographie)
  • Fachärztliche Expertise durch erfahrene Kardiologen mit Spezialisierung auf Gefäßdiagnostik
  • Präzise Graduierung von Engstellen nach international anerkannten Standards (DEGUM/NASCET)
  • Schonendes Verfahren ohne Strahlenbelastung, absolut schmerzfrei und sicher
  • Gut erreichbar im Donau-Einkaufszentrum (DEZ) in Regensburg mit vielen Parkplätzen
  • Schnelle Terminvergabe, um im Falle von Warnsymptomen oder zur Vorsorge schnell Klarheit zu schaffen

Wir kombinieren modernste High-End-Diagnostik mit individueller Beratung – damit Sie und Ihre Gefäße bestmöglich geschützt sind.

 

Häufige Fragen (FAQ)

Werden die Kosten für die Halsschlagaderuntersuchung übernommen?

Die Halsschlagaderuntersuchung ist bei vorliegenden Symptomen oder einem begründeten Verdacht auf eine Carotisstenose eine Kassenleistung und fester Bestandteil der medizinischen Versorgung. Auch bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko kann ein Carotis-Doppler von der Krankenkasse übernommen werden. Als rein präventiver Test der Halsschlagader ohne akute Beschwerden werden die Kosten der Halsschlagader-Ultraschalluntersuchung jedoch meist als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet. Wir beraten Sie gerne transparent zu den Abrechnungsmodalitäten in unserer Praxis.

 

Wer führt den Ultraschall der Halsschlagader durch?

Primär führen spezialisierte Kardiologen, Angiologen (Gefäßspezialisten) oder Neurologen eine Doppleruntersuchung der Halsgefäße durch. Da die Arteria carotis eng mit der Herzgesundheit verknüpft ist, bietet die kardiologische Untersuchung den Vorteil, Gefäßveränderungen direkt im Kontext Ihres gesamten Herz-Kreislauf-Systems zu bewerten. Ein erfahrener Spezialist ist entscheidend, um mittels Carotis Duplex den Stenosegrad präzise nach den internationalen NASCET-Kriterien zu bestimmen und die Plaquemorphologie (verkalkt vs. instabil) sicher einzuschätzen.

 

Kann man Ablagerungen in der Halsschlagader wieder rückgängig machen?

Vollständig rückgängig machen lassen sich einmal fixierte, kalkhaltige Ablagerungen der Halsschlagader in der Regel nicht. Jedoch ist die moderne Medizin heute sehr erfolgreich darin, die verkalkte Halsschlagader zu stabilisieren. Durch eine konsequente medikamentöse Therapie kann die Carotissklerose am weiteren Fortschreiten gehindert werden. Ziel ist es, weiche, instabile Plaques in eine stabilere, feste Form zu überführen. So lässt sich das Risiko, dass sich Partikel lösen und einen Schlaganfall auslösen, erheblich reduzieren, selbst wenn die Halsschlagaderverkalkung bestehen bleibt.

 

Wie merkt man, ob die Halsschlagader verstopft ist?

Das Tückische an einer Verengung der Carotis ist, dass sie oft über Jahre hinweg völlig symptomlos verläuft. Viele Patienten fragen sich: „Wie merkt man, wenn die Halsschlagader verstopft ist?“ Oft sind die ersten Warnzeichen flüchtige neurologische Ausfälle und transitorische ischämische Attacken. Dazu zählen kurzzeitige Sprachstörungen, einseitige Einschränkungen der Muskulatur oder Gefühlsstörungen der Haut sowie kurzzeitige Sehstörungen an einem Auge. Da eine Einengung oder Verkalkung der Halsschlagader keine Schmerzen im klassischen Sinne verursacht, ist eine regelmäßige Duplexsonographie das wichtigste Mittel zur Vorbeugung von Schlaganfallereignissen infolge von Gefäßveränderungen.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Doppler- und Duplexuntersuchung?

In der Praxis werden die Begriffe oft synonym verwendet, technisch gibt es jedoch Unterschiede: Die Dopplersonographie der Halsschlagader misst ausschließlich die Flussgeschwindigkeit des Blutes akustisch oder grafisch. Die Duplexuntersuchung (Duplex der Carotiden) ist die „doppelte“ Methode: Sie kombiniert das Ultraschallbild der Gefäßwand mit der Doppler-Messung des Blutflusses. Wir nutzen in Regensburg die moderne farbkodierte Duplexsonographie, da sie uns erlaubt, die Halsschlagadern gleichzeitig anatomisch darzustellen und die Dynamik des Blutstroms farblich sichtbar zu machen. Dies ist die präziseste Form der Untersuchung.

 

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Redaktionelle Hinweise & Quellen

 

Medizinische Qualität und redaktionelle Verantwortung

Alle Inhalte dieser Seite wurden mit größter Sorgfalt erstellt und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die medizinischen Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Vor jeder Untersuchung erfolgt ein persönliches Aufklärungsgespräch in unserer Praxis.

 

Verantwortlich für den medizinischen Inhalt:
Prof. Dr. med. Stefan Weber
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und spezielle Rhythmologie

 

Letzte Aktualisierung: April 2026

 

Wissenschaftliche Grundlagen & Quellen

AWMF S3-Leitlinie (004-028): Diagnostik, Therapie und Nachsorge der extrakraniellen Carotisstenose.
→ https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/004-028

DEGUM-Kriterien: Ultraschallkriterien zur Graduierung von Stenosen der A. carotis interna (Transfer in NASCET).
→ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20414854/

Deutsche Hirnstiftung: Ratgeber zur Schlaganfallprävention bei Arteriosklerose der Carotis.
→ https://hirnstiftung.org/erkrankungen/carotisstenose/

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